Lassen Sie es sich schmecken!

Original Quark-Leinöl-Creme nach Budwig (für eine Person):

  • 2-3 Esslöffel Leinöl
  • Etwas frische Vollmilch (damit die Creme sich leichter verrühren läßt)
  • ca. 100g Magerquark (Am besten: demeter-Qualität aus dem Naturkostladen.)
  • 1 Banane für die Süße (Beim klassischen Rezept wird Honig verwendet.)
  • 1 TL Zimt je nach Geschmack

Mit dem Mixer oder Zauberstab zu einer Creme verrühren, so dass keine Spuren des Öls mehr zu sehen sind.

  • verschiedene Früchte der Saison kleinschneiden
  • 2 Esslöffel Leinsamen frisch schroten (Leinsamen verdirbt gemahlen schnell)

Obst in einen tiefen Teller oder eine Müslischüssel schneiden. Den Leinsamen mit der Creme verrühren und miteinander über das Obst geben.

Wichtig ist es, den Magerquark mit dem Leinöl kräftig zu vermixen. Die besonders gesunde Wirkung entsteht erst durch die Verbindung der Aminosäuren des Quarks mit den ungesättigten Fettsäuren des Leinöls. Wenn Sie Leinöl pur zu sich nehmen, ist die Wirkung im Körper eine andere.

Guten Appetit!


Weitere Informationen:

"Die" Seite zur Budwig Leinöl-Quark-Creme
Frisches Leinöl direkt von der Mühle
Fakten über Fette und Öle

Noch ein paar Worte zu Leinöl und Ölen allgemein:
Leinöl ist auf Grund seines hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren das empfindlichste Speiseöl überhaupt, damit aber auch so gesund, weil es wichtiges Omega 3 enthält. Es reagiert sehr schnell auf Sauerstoffkontakt, Licht und Wärme.

Bisher habe ich kein Leinöl im Einzelhandel entdeckt, das mir geschmeckt hätte. Alle hatten eine bittere Note oder einen fischigen Geschmack. Bestimmt ist dies einer der Hauptgründe, weshalb Leinöl bei uns so selten Verwendung findet. Wer verwendet schon gerne ein Öl, das nicht schmeckt? Frisches Leinöl aber schmeckt lecker und leicht nussig. Ein bitterer Beigeschmack sollte bei frischem und sorgfältig gepresstem Leinöl überhaupt nicht oder höchstens andeutungsweise vorhanden sein.

Übrigens: Leinöl behält seine gute Qualität nur ca. 2-3 Monate nach dem Pressen. Geöffnet ca. 1-2 Wochen, wenn es dunkel und kühl gelagert wird.

Daher empfehle ich Ihnen ausschließlich frisches Öl von einer Ölmühle. Ich habe die besten Erfahrungen mit dem Burger-Leinöl gemacht, Sie finden im Internet aber auch andere Ölmühlen, die ihr Öl frisch gepresst versenden (z.B. Ölmühle Solling, Dr-Johanna-Budwig, hier gibt es u.a. auch Wissenswertes zum Thema Budwigkost). Achten Sie auf Ihre Gesundheit und kaufen Sie nur wirklich frische Öle! Das bezieht sich auf alle Öle. Und: Qualität hat seinen Preis!

Auch ein gutes z.B. Olivenöl kostet etwa 11 Euro der Liter. Denn ... die Bäume müssen aufwendig geschnitten und per Hand gepflegt werden. Die Oliven dürfen nicht geschüttelt werden, sondern sollten per Hand geerntet werden, da an den verletzten Stellen die ungesättigten Fettsäuren sofort oxidieren und die Ölqualität verschlechtern. Wer hier sorgfältig und mit Liebe arbeitet, erntet auch ein qualitativ hochwertiges Öl. Für ein paar Euro ist das definitiv nicht machbar. Handarbeit ist wertvoll für uns und unsere Gesundheit und sollte dementsprechend honoriert werden (wenn man nicht jeden Euro umdrehen muss).
Ein Olivenöl-Dossier, das keine Frage offenläßt

Stiftung Warentest: Jedes zweite Olivenöl bekommt Note "mangelhaft"

Sie schmeckten ranzig, enthielten Schadstoffe, oder die Herkunftsbezeichnung war falsch. 13 von 26 Olivenölen fallen bei Stiftung Warentest durch. Nur ein Öl bekam eine gute Note - es kostet pro Liter 40 Euro.

Artikel von Spiegel Online

Testbericht von Stiftung Warentest


Und daher kaufe ich mein Olivenöl immer bei Lucie Büchert-Fohrer am Marktplatz in Erlangen! Seit 2006 arbeitet sie aktiv im Deutschen Olivenölpanel mit, weiss, was wirklich gut ist und hat nur dementsprechend hochwertige Öle:
Lucie´s Olivenöl